Kunstrasenplatz

Miteinander - Selbstverständlich! Sport- und Kulturzentrum am See

Das neue Kunstrasenspielfeld in Sand a. Main ist das erste seiner Art im Landkreis Haßberge. Es ist Bestandteil des Leader-Projekts „Miteinander – Selbstverständlich! Sport- und Kulturzentrum am See“, das aus Mitteln der Europäischen Union mit 150.000 Euro gefördert wurde. Der Platz steht nicht nur Vereinen aus der Gemeinde Sand, sondern auch aus dem Landkreis und der Region zur Verfügung. Das Projekt „Sport- und Kulturzentrum“ beinhaltet neben dem Kunstrasenplatz auch die Anschaffung einer mobilen Bühne für Musikveranstaltungen im Freien.

Das Kunstrasenspielfeld ist Teil des gesamten Sportstättenkomplexes, der teils von der Gemeinde und teils von den Vereinen errichtet wurde und unterhalten wird. Neben der Dreifach-Turnhalle zählen dazu zwei Natur- und – nunmehr – ein Kunstrasenspielfeld, eine Vierbahnen-Kegelanlage, ein Turnerheim mit Gymnastikraum und Turnplatz sowie fünf Tennisplätze. In der Turnhalle ist im Untergeschoss der „Offene Jugendtreff“ der Gemeinde eingerichtet. Außerdem hat das Blasorchester dort seine Übungs- und Lagerräume.



Die Gemeinde Sand hat bei Beantragung von EU-Mitteln schnell gehandelt. Am 14. Mai 2013 hatte Bürgermeister Bernhard Ruß mit der Leader-Stelle am Landratsamt Haßberge Kontakt aufgenommen, ob überhaupt eine Leader-Förderung denkbar wäre. Gemeinsam mit der Gemeinde hat eine Projektgruppe aus zehn örtlichen und überörtlichen Vereinen (u.a. Lebenshilfe Schweinfurt, TV Sand, FC Sand, Jugendfeuerwehr Sand, Blasorchester Sand, Senioren und Sozialbeirat) sowie dem Kreisjugendring gebildet. Diese tragen das Projekt und entwickeln zusammen ein abwechslungsreiches Sport- und Kultur- sowie Freizeitprogramm, das sich besonders an Kinder und Jugendliche, aber auch an Behinderte richtet.



Vom 7. bis 11. Juni wurde der Zuschuss-Antrag erstellt. Am 11. Juni erfolgte die Beschlussfassung im Gemeinderat, die mit 8:7 Stimmen denkbar knapp ausging. Am 12. Juni stimmte der Steuerkreis des Leader Aktionsgebietes (LAG) als Voraussetzung für die Bewilligung des Antrages zu. Am 1. August erhielt die Gemeinde die Bewilligung des Förderantrages. Am 21. August 2013 wurde der Förderbescheid des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten förmlich überreicht.
Nach längeren Diskussionen im Gemeinderat und in der Bürgerschaft entschied sich der Gemeinderat am 26.2.14 mit 13:4 Stimmen für die Errichtung eines Kunstrasenspielfeldes. Die Baukosten (ohne Baunebenkosten) wurden auf 520.000 Euro begrenzt. Am 20.5.2014 wurde der Auftrag mit einer Summe von 443.000 Euro an die Fa. Strabag vergeben, die am 8. September die Arbeiten aufnahm. Mitte Oktober war der Platz fertig gestellt; die technische Abnahme erfolgte am 14. Oktober. Ab 2. November wird der offizielle Spiel- und Trainingsbetrieb aufgenommen.

Eigentümer des Platzes ist die Gemeinde. Die Stunden für den Trainings- und Spielbetrieb auf dem Platz müssen über die Gemeindeverwaltung Sand gebucht werden. Ansprechpartner ist Herr Klauda. Die Nutzungsgebühren für eine Trainingsstunde betragen 27,50 Euro, für ein Fußballspiel 55 Euro je Stunde. Je nach Zahl der gebuchten Stunden wird ein Rabatt gewährt. Umkleideräume und Duschen stellt der 1. FC Sand zur Verfügung. Hierfür wird eine zusätzlich Gebühr von 25 Euro fällig. Übungsstunden müssen vorab verbindlich gebucht werden. Im Falle der Stornierung wird die Hälfte der Gebühr fällig.

Die Sportstätten in Sand werden schon seit Jahren von Bürgerinnen und Bürgern aus den umliegenden Städten und Gemeinde genutzt. So werden beispielsweise beim Turnverein 221 Jugendliche betreut, davon 68 Auswärtige aus Haßfurt, Eltmann, Zeil, Knetzgau, Rauhenebrach, Oberaurach und Ebelsbach. Beim 1. FC Sand werden 124 Jugendliche betreut, davon 43 aus den umliegenden Gemeinden Wonfurt, Oberaurach, Eltmann, Knetzgau, Zeil, Ebelsbach, Stettfeld und Haßfurt.



Zudem arbeitet der 1. FC Sand im Jugendbereich mit dem TSV Zell (Gemeinde Knetzgau) zusammen. Das Blasorchester Sand hat 112 Mitglieder, davon 15 Auswärtige. 69 Mitglieder spielen aktiv Musik, 33 Jungmusiker sind in Ausbildung. Die Feuerwehr Sand, die mit 30 Mitgliedern eine überaus erfolgreiche Jugendarbeit betreibt, gibt viele Impulse für die Nachwuchsgewinnung der Feuerwehren im Landkreis. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Kreisjugendfeuerwehr.



Die Gemeinde Sand a. Main möchte durch innovative Maßnahmen das Leben in der Gemeinde und im Landkreis Haßberge attraktiver gestalten. Gerade in Zeiten, in denen der ländliche Raum gegenüber den Städten an Attraktivität verliert, ist es wichtig, neben der Grundversorgung soziokulturelle Anreize bieten zu können. Durch das pilothafte Vorhaben „Miteinander – Selbstverständlich! Sport- und Kulturzentrum am See“ wird die Teilnahme am sozialen Leben für alle Bevölkerungsgruppen im gesamten LAG-Gebiet ermöglicht. Die Gemeinde Sand möchte mit dem Projekt auch ein Zeichen dafür setzen, dass im Ländlichen Raum die Lichter nicht ausgehen, sondern vielmehr ein attraktives Lebensumwelt geschaffen werden kann.

Belegungsplan

Der Belegungsplan wird zur Zeit aktualisiert.

Buchungsformular

Bitte füllen Sie u.a. Formblatt im gewünschten Format entsprechend aus und schicken Sie dies zurück an die Gemeinde Sand a. Main.

 
Ein Kreisauswahl bestehend aus Kreisräten, Bürgermeistern und Gemeinderäten testeten mit als Erste den Sander Kunstrasenplatz. Stehend von links: Karl-Heinz Zehe (Trainer FC Sand II), Ludwig Bock (Kreisrat), Reinhold Giebfried (Kreisrat und 2. Bgm. Hofheim), Hubert Endres (Bürgermeister Bundorf), Thomas Mahr (Gemeinde Oberaurach), Franz-Josef Klinger (Gesangverein Sand), Paul Hümmer (Kreisrat und 3. Bgm Sand) sowie (vorne von links): Klaus Krines (ehem. Gemeinderat Sand), Matthias Schneider (Bürgermeister Theres), Gerhard Zösch (Kreisrat und 2. Bgm Sand), Oliver Gottschalk (ehem. Gemeinderat Sand), Matthias Bäuerlein (Bürgermeister Rauhenebrach) und Bastian Hümmer (Gemeinderat Sand).

Platz dient der Weiterentwicklung des ländlichen Raumes


Der neue Kunstrasenplatz der Gemeinde Sand wurde am Samstag mit einem Spiel einer Auswahlmannschaft aus Kreisräten, Bürgermeistern und Gemeinderäten gegen eine Mannschaft, bestehend aus Bauhelfern des FC Sand, inoffiziell seiner Bestimmung übergeben. Eine offizielle Einweihungsfeier ist erst für das kommende Frühjahr vorgesehen.


Vor dem Anpfiff unterstrichen Bürgermeister Bernhard Ruß als Hausherr sowie Landrat Wilhelm Schneider, LEADER-Manager Wolfgang Fuchs (LRA Haßberge) und Architekt Martin Ammermann (Bamberg) in kurzen Ansprachen die Bedeutung des Kunstrasenplatzes für die Gemeinde Sand, für den Landkreis und für die Weiterentwicklung des hiesigen ländlichen Raumes.

Nicht nur vom Boden aus, sondern auch aus der Luft kann sich das SanderSeestadion mit dem neuen Kunstrasenspielfeld sehen lassen.

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
rechtzeitig bevor die schlechte Witterung einsetzt ist das Kunstrasenspielfeld der Gemeinde Sand a. Main fertig geworden. Am 25. Oktober wurde das Spielfeld offiziell seiner Bestimmung übergeben. Für den Spiel- und Trainingsbetrieb angemietet werden kann das Spielfeld ab dem 2. November. Ein richtiges Einweihungsfest mit Spielbetriebe und alles was in Sand bei einem Fest so dazugehört, soll im nächsten Jahr über die Bühne gehen, wenn die Mannschaften ihren Spielbetrieb abgeschlossen haben.

Ein Fußballspiel kostet 110 Euro

 

Gemeinderat Sand legte Nutzungsgebühren für Kunstrasenplatz fest
Der Gemeinderat Sand legte in seiner Sitzung am Dienstag mit einem einstimmigen Beschluss die Nutzungsgebühren für den neuen Kunstrasenplatz fest. Wie Bürgermeister Bernhard Ruß erwähnte, wurden die Grundlagen dazu in vorausgegangenen nichtöffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und des Finanzausschusses zusammen mit Vertretern des FC Sand ausgearbeitet. „Mit den Nutzungsgebühren orientierten wir uns an die Gebühren für Kunstrasenplätze im Raum Bamberg“, so Bürgermeister Ruß.

In den letzten Wochen wurden von den Mitgliedern des FC Sand in Eigenregie die Wege gepflastert und andere Außenarbeiten wie Einplankung  und Rasenausbesserungen am Hauptplatz getätigt. In dieser Woche ging die bauausführende Firma nach voraus gegangener Befestigung des Untergrundes nun daran, als Tragschicht für den Kunstrasenplatz die Asphaltdecke aufzubringen. Auf dieser Asphalttragschicht wird als Dämmung noch eine Spezialschicht aufgebracht, auf der dann die Bahnen des Kunstrasenteppichs verklebt werden. Die Fertigstellung des ersten Kunstrasenplatzes im Landkreis Haßberge ist für Ende Oktober vorgesehen.

Mit der Errichtung eines Kunstrasenplatzes betritt die Gemeinde Sand a. Main in doppelter Hinsicht Neuland. Zum einen wäre es der erste Kunstrasenplatz im Landkreis Haßberge zum anderen würde er als Teil des Sport- und Kulturzentrums die Attraktivität der Gemeinde Sand und des Landkreises Haßberge als Lebens- und Wohnraum erhöhen.

Öffnungszeiten heute

Das Rathaus ist heute zu den folgenden Zeiten geöffnet:

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